Zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung

Zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs), insbesondere SDG 12.3, will die Bundesregierung bis 2030 das Ziel erreichen, die Lebensmittelverschwendung in Deutschland pro Kopf auf Handels- und Verbraucherebene zu halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Lebensmittelabfälle einschließlich Nachernteverlusten zu verringern.
Von der Gesamtmenge an Lebensmittelabfällen entfällt gemäß der Berechnungen des Thünen Instituts 52 %, etwa 75 kg pro Kopf, auf private Haushalte. Um diesen hohen Anteil zu reduzieren, wurde auf Bundesebene mit Zu gut für die Tonne! seit 2012 zahlreiche Aktivitäten für mehr Lebensmit­telwertschätzung auf Seite der Verbraucherinnen und Verbraucher gestartet.
Im Einklang mit der im Februar 2019 beschlossenen Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung der Bundesregierung werden diese und weitere Aktivitäten mit dem Projekt „Dialogforum private Haushalte“ von 2020 bis 2023 unterstützt, durch Vernetzung verbreitet und fundiert weiterentwickelt. Eine am 04.03.2020 unterzeichnete Grundsatzvereinbarung bildet die Basis für die Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung. Das BMEL und die sieben Dachverbände der Land- und Ernährungswirtschaft, des Handels, des Lebensmittelhandwerks und der Gastronomie verständigten sich darin auf die international vereinbarten Ziele zur Reduzierung der Lebensmittelabfälle und -verluste.
 
Das Projekt wird durch das Ecologic Institut geleitet und zusammen mit der Abteilung Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft der TU Berlin und  Slow Food Deutschland durchgeführt. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Näheres zum Projekt können Sie hier nachlesen.

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