Bundesarbeitstagung 2019: Frauen führen anders

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

wir laden Sie herzlich ein zur bkh Bundesarbeitstagung 2019 am 9. November in München zum Thema: FRAUEN FÜHREN ANDERS. Erfolgreiche Zusammenarbeit statt Zickenkrieg!

Immer mehr Frauen übernehmen Führung.
Dabei bietet die Hauswirtschaft besonders interessante Aufstiegsmöglichkeiten — von der Hauswirtschafterin bis hin zur Betriebsleiterin. Doch einfach ist Führen nicht. Ob in sozialen
Einrichtungen, im Unterricht, in Reinigungsbetrieben, bei uns im Verband oder im eigenen kleinen Familien“unternehmen“: Professionelles
Führen und (An)Leiten benötigt neben Fachwissen vielfältige Fähigkeiten wie selbstsicheres und klares Auftreten, Entscheidungs- und Konfliktfähigkeit, strategisches Denken und gleichzeitig eine hohe emotionale Intelligenz.

Damit die eigene Führungsaufgabe besser gelingt, lohnt es sich, sich mit dem eigenen Führungsstil auseinanderzusetzen und geeignete
Techniken zu trainieren.

Die LIFO®-Methode ist dabei ein bewährtes Werkzeug aus der Psychologie zur Einschätzung von persönlichen Verhaltensmustern in Form
einer Verhaltens-Typologie. Der Begriff LIFO® steht für „Life Orientations“, übersetzt Lebensorientierung, und wurde 1967 von den beiden Sozialpsychologen Allan Katcher und Stuart Atkins entwickelt.

Wir lassen uns professionell begleiten durch Coach und LIFO®-Trainerin Angelika Härlin (www.ah-seminare.de).

Unser Tagesablauf sieht wie folgt aus:

08:45 —09:15 Morgengebet mit Frau Birgit Gammel, Geistliche Beirätin
Bundesverband
09:15 —09:30 Eröffnung durch Carmen Kappler, Verbandsvorsitzende
09:30—12:00 Einführung in das Tagungsthema Frauen führen anders. Erfolgreiche Zusammenarbeit statt Zickenkrieg durch Angelika
Härlin, Puchheim bei München.
-Was macht Frauen in Führungspositionen besonders?
Forschungsergebnisse, Beobachtungen, Erfahrungen
– Einführung in die LIFO®- Methode: Die LIFO®-Verhaltensstile
– Stärken und Übertreibungen. Wo erkenne ich mich wieder?
12:00 —13:00 Mittagessen
13:00 —14:30 Frauen führen anders II
-Die LIFO®- Verhaltensstile – Unterschiede und Ergänzungen (Kleingruppen)
– Die Lust und Last am Führen und geführt werden
– Beispiele und Anregungen
14:30—15:00 Kaffee und Kuchen
15:00—16:00 Frauen führen anders III
– Reflexion anhand der bisherigen Ergebnisse
– Methoden und Werkzeuge –Wie sage ich was? Die Feedback-Treppe
ca. 16:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Download Flyer: Flyer_bkh_Jahrestagung2019

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Hauswirtschaftskongress 2019: Wandel nachhaltig gestalten. Agenda 2030: für uns – mit uns

Berlin, 21. März 2019 – Der Deutsche Hauswirtschaftsrat (DHWiR) lädt in diesem Jahr erstmalig zum Hauswirtschaftskongress nach Berlin ein. „Wandel nachhaltig gestalten. Agenda 2030: für uns – mit uns“ ist das Motto am 23. und 24. September 2019 im Evangelischen Johannesstift in Berlin-Spandau. Anlässlich des heutigen Welttags der Hauswirtschaft stellt die Präsidentin des DHWiR, Dorothea Simpfendörfer, das Tagungsprogramm und die Kongress-Webseite vor.

„Ich freue mich, dass wir ein vielfältiges und
interessantes Tagungsprogramm zusammengestellt haben. Das Thema „Wandel“ ist
von großer Aktualität! Die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung der
Vereinten Nationen fordert uns, die längst überfällige Transformation unserer
Wirtschaft und Zivilgesellschaft hin zu einer deutlich nachhaltigeren und
inklusiveren Entwicklung kräftig voranzutreiben. Wir als Domäne Hauswirtschaft
gestalten diesen Wandel aktiv mit. Der Kongress soll aufzeigen, wo wir stehen,
welchen Beitrag wir aktuell leisten und was noch zu tun ist.“

Das Programm des Kongresses nimmt insbesondere die
vier Nachhaltigkeitsziele (3) Gesundheit und Wohlergehen, (4) Hochwertige
Bildung, (5) Geschlechtergerechtigkeit sowie (12) Nachhaltiger Konsum und
Produktion in den Blick.

Der erste Tagungstag startet mit drei Hauptvorträgen, bevor am Nachmittag in neun parallel stattfindenden Workshops sehr konkret an den Nachhaltigkeitszielen gearbeitet wird. Die Workshops beleuchten ebenso die Entwicklungspotenziale haushaltsnaher Dienstleistungen wie auch moderne Möglichkeiten der Qualifizierung, hauswirtschaftliche Angebote für Menschen mit Demenz, die Digitalisierung in der Hauswirtschaft und nachhaltige Lebensstile. Eine Podiumsdiskussion zu Beginn des zweiten Tagungstages lenkt den Blick besonders auf die politischen Rahmenbedingungen, die für die Hauswirtschaft gebraucht werden, wenn sie weiterhin der Motor der nachhaltigen Entwicklung sein soll und will. Dass sie auch weiterhin der Motor sein kann zeigen die abschließenden Vorträge am 24. September 2019.

Umfangreiche Informationen zur Veranstaltung finden
Interessierte seit heute auch auf der Internetseite zum Kongress unter www.hauswirtschaftskongress-2019.de.
Neben dem Programm und Hinweisen zu Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten
sowie dem Anmeldeformular kann dort der monatlich erscheinende Newsletter
abonniert werden.

Der erste Hauswirtschaftskongress ist eine
Kooperationsveranstaltung des Deutschen Hauswirtschaftsrates und fünf seiner
Mitgliedsverbände: Berufsverband Hauswirtschaft, Bundesverband haushaltsnaher
Dienstleistungsunternehmen (BHDU), Bundesverband hauswirtschaftlicher Berufe
MdH, Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft (dgh), und Deutscher
Evangelischer Frauenbund (DEF) sowie der Katholischen Frauengemeinschaft
Deutschlands (kfd).

Die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung

Die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung wurde 2015 beim UNO-Nachhaltigkeitsgipfel der Staats- und Regierungschefs verabschiedet und stellt einen Meilenstein der internationalen Zusammenarbeit dar. Das Kernstück der Agenda bildet ein ehrgeiziger Katalog mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Die 17 SDGs berücksichtigen erstmals alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Soziales, Umwelt, Wirtschaft – gleichermaßen. Die 17 Ziele sind unteilbar und bedingen einander. In Deutschland orientieren sich die Aktivitäten zur Umsetzung der Ziele an der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie.

Informationen über das Programm am Hauswirtschaftskongress:

Weitere Informationen zur Agenda 2030:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik
http://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/index.html

Informationen zum Deutschen
Hauswirtschaftsrat
Der Deutsche
Hauswirtschaftsrat versteht sich als Zusammenschluss der Akteure in der Domäne
Hauswirtschaft. Er ist die politische Interessenvertretung der Hauswirtschaft, der Ansprechpartner
für Politik und Gesellschaft, Partner für die Institutionen der Berufsbildung sowie
für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Seine
Akteure kommen aus den Bereichen Verbände und Organisationen, Schulen
und Bildungsträger, Einrichtungen der Jugendhilfe, Altenhilfe, Agenturen für
haushaltsnahe Dienstleistungen, Beratungsunternehmen, Betriebe der
Außer-Haus-Verpflegung, Industrie und Hochschulen.

Pressekontakt
Deutscher Hauswirtschaftsrat
Charlottenstraße 16
10117 Berlin

Beate Imhof-Gildein
Tel.: 0160 93391732
post@hauswirtschaftsrat.de
www.hauswirtschaftsrat.de

NETZWERK „HAUSWIRTSCHAFTLICHE DIENSTLEISTUNGEN IM BKH“: Neue Verträge nach Sozialgesetzbuch

Der bkh hat einen neuen Rahmenvertrag nach § 132 SGB V für die Gewährung von Haushaltshilfe nach § 38 SGB V und neue Gebührensätze ausgehandelt.

Am 31. Januar 2019 schloss der bkh mit der AOK Bayern einen neuen Vertrag. Er ist das Ergebnis aus vier intensiven, aber von Wertschätzung getragenen Verhandlungsrunden, zahlreichen Telefonaten und Schriftverkehr. Rückwirkend zum 1. Januar 2019 gilt nun eine um
16,4 % höhere Vergütungspauschale.

Ebenso intensive Verhandlung mit den Ersatzkassen, vertreten durch den vdek Bayern, mündeten am 28. Februar 2019 in einen gemeinsamen Vertrag. Ab März 2019 gilt hier dieselbe Vergütungspauschale.

Beide Verträge sehen ergänzend zum Kilometergeld Wegepauschalen vor sowie Zeitzuschläge für Arbeit nachts oder an Sonn– und Feiertagen. Es gelang darüber hinaus, kurze Laufzeiten zu verhandeln.

Sie haben eine hauswirtschaftliche Ausbildung und sind interessiert, als Selbstständige mit Kostenträgern nach Sozialgesetzbuch zusammenzuarbeiten?
Melden Sie sich gerne bei
Netzwerkleiterin Sieglinde Ausfelder,
e-Mail: s.ausfelder@bkhplus.de

Die Erbringung von Haushaltshilfe ist eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkasse und bedarf vorheriger Genehmigung. Mitglieder des bkh-Netzwerks sind von den Krankenkassen als kompetente Kooperationspartner anerkannt und erfüllen alle Kriterien des Leistungskatalogs.

Neuer modulärer Aubildungslehrgang zur/m Staatl. gepr. Hauswirtschafter/in startet am 21. September 2019

Der bkh Berufsverband für Angestellte und Selbstständige in der Hauswirtschaft e.V. startet ab September 2019 bis Mai 2020 einen modulären Vorbereitungslehrgang auf die Abschlussprüfung zum/r staatlich geprüften Hauswirtschafter/in an der Berufsschule St. Erhard. Der Abschluss eröffnet  attraktive berufliche Perspektiven, z. B. in Kindertagesstätten, in Pflegeheimen, in der Gastronomie oder auch im Privathaushalt.

Der Lehrgang ist auch ideal für alle, die ihre eigene Haushaltsführung optimieren oder hilfebedürftige Personen bei der Führung ihres Haushalts unterstützen möchten.

Haushaltsführung  erfordert zahlreiche Kompetenzen wie

  • Umfassende Kenntnisse aus den Bereichen Ernährungswissenschaft Reinigung und Textilpflege.
  • Managementtalent, z.B. zur Planung und Verwaltung des monatlichen Budgets, fachgerechten Führung, professionellen Organisation, effizienten Arbeitsweise für die zeitliche und finanzielle Entlastung
  • Soziale Fähigkeiten: Betreuung von Kindern sowie hilfsbedürftigen oder kranken Familienmitgliedern.

All diese Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben Sie im Lehrgang.

Am Freitag, den 24. Mai 2019, um 14.00 Uhr findet eine Infoveranstaltung mit Anmeldemöglichkeit an der Berufsschule St. Erhard in Plattling statt. Der Lehrgang ist kompakt buchbar. Bei Buchung von Einzelmodulen erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.

Leitung: Brigitte Tarras, MdH, Fachlehrerin

Anmeldung zum Info-Tag bis 8. Mai 2019 erbeten,
Anmeldung zum Lehrgang bis 30.06.2019.

Flyer_bkh_Lehrgang_Hauswirtschafter_in_2019

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Tarifabschluss 2018 für Angestellte in Privathaushalten bundesweit

——–Neue Verträge:  Manteltarif und Entgelttarif 2018/2019—-

                       ——Herausragender Abschluss für 2 Jahre———-

 

Mit dem Ziel die Attraktivität der hauswirtschaftlichen Berufe über nachhaltig verbesserte Einkommensbedingungen zu stärken, gingen wir mit dem VerbraucherService Bundesverband im KDFB e.V. auf der Arbeitgeberseite in die neuen Tarifverhandlungen und freuen uns, Ihnen sehr gute Nachrichten über die einzelnen Ergebnisse mitteilen zu können.

Auch im Vergleich zu den bisherigen Tarifabschlüssen in anderen Branchen haben wir einen überaus konkurrenzfähigen Abschluss der Verhandlungen erreicht, über den wir Ihnen in dieser Mitteilung nachfolgend gerne berichten.

Mit einer linearen prozentualen Anhebung für alle Lohngruppen (sowohl bei wöchentlicher Arbeitszeit als auch für nicht regelmäßige Stundeneinsätze) i. H. v. 3,5% für den Zeitraum 01.04.2018 bis 31.03.2019 und einer weiteren Erhöhung von 3% für den Zeitraum 01.04.2019 bis 31.03.2020 haben wir unsere Ausgangsforderung von 8% zwar nicht gänzlich erreicht. Es ist uns in Verbindung  mit diesem Zugeständnis dafür aber gelungen, die Fundamente der bisherigen Tarifverträge insgesamt erheblich leistungsgerechter zu vereinbaren und gemeinsam mit der Arbeitgebervertretung neue Wege zu flexibleren Rahmenbedingungen für die Höhe unserer Arbeitslöhne zu finden!

Herausragend sehen wir im Entgeltbereich für Beschäftigte mit wöchentlicher Arbeitszeit die Einführung von zwei zusätzlichen Entgeltstufen und damit die sofortige Einführung eines Systems mit drei Entwicklungsstufen. Dadurch wollten wir die Möglichkeit schaffen, dass mit der neuen Entgelttabelle die Lohneinstufung je nach Ausbildungsstand, Zusatzqualifikation(en), Jahre der Berufserfahrung und regelmäßigen Fort- und Weiterbildungserwerb erfolgen und damit die Gehaltshöhe in einem wesentlich größeren Rahmen bemessen werden kann.

Unter welchen Voraussetzungen die Höherstufung in die jeweilige Entwicklungsstufe stattfinden soll, wird zwischen VerbraucherService Bundesverband im KDFB e.V. und dem bkh e.V. derzeit präzisiert. Dabei werden insbesondere die Anforderungen an die erforderliche Qualität der Bildungsmaßnahmen und Zusatzzertifikate definiert. Den gemeinsamen Leitfaden finden Sie demnächst ebenfalls auf unserer Internetseite www.bkhev.de

Herausragend sehen wir ferner die Einführung eines Wegezeitgeldes. Zusätzlich zur bisherigen Erstattung der Fahrzeugkosten (0,30€/km) gibt es nun auch noch -eine zumindest anteilige- Erstattung für die Fahrzeit zum Hausbesuch. Wir konnten dafür eine Pauschale i. H. v. 6,50€ je Anfahrt zum Auftraggeber aushandeln.

Herausragend ist es außerdem, dass wir den bisher nur für Sonn- und Feier-tagsarbeit geltenden Zuschlag je Bruttoentgeltstunde i. H. v. 50% als solches für Voll- und Teilzeitbeschäftigte nicht nur erhöhen konnten, (für Feiertagsarbeit gilt nun ein Zuschlag von 85% sowie für Sonntagsarbeit ein Zuschlag von 75%), sondern weitere Zuschläge erreichen konnten. Konkret: Für Nachtarbeit (21.00-6.00Uhr) beträgt der Zuschlag 20%, für Arbeit an Samstagen (13.00-21.00Uhr) ebenfalls 20% und für Arbeit am 24.12. und am 31.12. (je ab 6.00Uhr) erhöht sich der Feiertagszuschlag nochmals um 35%.

Besonders erfreulich ist es, dass es uns schließlich auch noch gelungen ist, die Arbeitgeberseite davon zu überzeugen, die Vergütung für unseren Nachwuchs deutlich zu erhöhen um damit den Einstieg in den hauswirtschaftlichen Beruf für junge Menschen noch interessanter zu machen. Für alle drei Ausbildungsjahre erhöht sich die Vergütung für unsere Auszubildenden konkret um 6% für den Zeitraum vom 01.04.2018 bis 31.0.3.2019 und weiteren 6% für den Zeitraum vom 01.04.2019 bis 31.03.2020.

Wir meinen, dass sich unsere Anstrengungen gelohnt haben und wir für unseren Verband sehr beachtliche Verhandlungsergebnisse erzielt haben, die insbesondere eine erste solide Grundlage für die mit den Krankenkassen bereits in diesen Wochen gestarteten Verhandlungen über die Vergütungssätze für unsere Leistungen darstellen. Wir werden darüber bald wieder berichten.

Die neuen Tarifverträge mit den aktualisierten Lohntabellen befinden sich derzeit noch im Unterschriftsverfahren, werden wir Ihnen aber schon bald zur Verfügung stellen können.

Wir sind äußerst zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit Ihnen, unseren bkh-Mitgliedern, und zudem gestärkt durch externe Beratungsunterstützung, unsere Ziele bestmöglich erreichen können und freuen uns, Ihnen hoffentlich schon bald wieder von weiteren gemeinsamen Erfolgen berichten zu können.

Ihre Vorstandschaft.

 

 

 

bkh-Jahrestagung 2018 – Nachhaltigkeit im KiTa-Bereich

Unsere Umwelt bildet Grundlage für gesunde Entwicklung und Lebensqualität. Kitas lenken eine nachhaltige
Entwicklung und Bildung von Anfang an und  sind damit wichtige Lernorte, um vor Ort die Lebenswelt gesund zu gestalten und für regionales Miteinander der Gemeinschaft zu sorgen.

Im Rahmen unserer Jahrestagung 2018 stellt Stefanie Rieb, Umweltbildnerin und Multiplikatorin für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) Nachhaltigkeits- und Bildungsziele für Kindertagesstätten vor.

Flyer bkh-Jahrestagung 2018

Wir freuen uns auf einen interessanten Vortrag mit Diskussion.

Im Anschluss findet unsere Mitgliederversammlung mit Neuwahlen statt.

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Hauswirtschaft in der ambulanten Pflege

Steigerung des Stellenwertes der Hauswirtschaft in der ambulanten Pflege: Stellungnahme des Deutschen Hauswirtschaftsrates zum TSVG

 Berlin, 28. August 2018 – Das geplante Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sieht Änderungen für ambulante Pflege- und Betreuungsdienste vor, die sich positiv auf haushaltsbezogene Dienstleistungen auswirken werden. Kritisiert wird allerdings der fehlende Einbezug in die neue Fachkräfteregelung. Außerdem fordert der Deutsche Hauswirtschaftsrat, dass die ausstehenden Qualitätsanforderungen für Betreuungsdienste nicht ohne Einbezug der Hauswirtschaft entwickelt werden dürfen.

Die Aufnahme als ergänzende bzw. niedrigschwellige Leistungen in das Pflegeversicherungsgesetz war ein erster Schritt um sicherzustellen, dass Menschen mit einem Hilfe- und Unterstützungsbedarf die Leistungen erhalten, die unmittelbar dazu beitragen, ein Verbleiben in der eigenen Häuslichkeit zu sichern.

Die Zulassung ambulanter Betreuungsdienste, die wie ambulante Pflegedienste im Pflegeversicherungsrecht verankert sein werden, ist ein nächster wichtiger Schritt, der nun mit dem TSVG gegangen wird. Leistungen der pflegerischen Betreuung und Hilfen zur Haushaltsführung sollen von diesen neuen Diensten erbracht werden. Dieser Ansatz ist zunächst positiv zu bewerten, da damit die Abwertung als niederschwellige Entlastungsleistungen aufgebrochen wird.

Der Deutsche Hauswirtschaftsrat sieht in den Details des Gesetzentwurfes jedoch Nachbesserungsbedarf und will mit seiner Stellungnahme dazu beitragen, dass die Fachlichkeit der Hauswirtschaft ausreichend berücksichtigt und gesichert wird. Folgende Forderungen werden dort genannt:

  • Nicht vertretbar ist aus Sicht des Deutschen Hauswirtschaftsrates, dass in der Aufzählung der Berufsabschlüsse, die als verantwortliche Fachkräfte in Frage kommen, die Berufe der Hauswirtschaft fehlen. Vorgeschlagen wird eine Ergänzung um die hauswirtschaftlichen Berufsabschlüsse auf Fachkraft- und Führungskraftebene.
  • Zu kritisieren waren zudem die gewählten Begrifflichkeiten: Im Referentenentwurf sind Leistungen der pflegerischen Versorgung und Hilfen zur Haushaltsführung genannt, die das Leistungsspektrum ambulanter Betreuungsdienste beschreiben. An dieser Stelle ist der Begriff „pflegerische Betreuung“ auf jeden Fall zu überprüfen: Mit ihm entsteht der Eindruck, dass es um Betreuungsleistungen von Pflegenden geht. Dabei plant der Gesetzgeber eine bewusste Erweiterung des Leistungsspektrums der Pflegeversicherung, weshalb hier von Leistungen der sozialen Betreuung und Leistungen der hauswirtschaftlichen Betreuung die Rede sein sollte.
  • Die Stellungnahme fordert, dass die Aufzählung der Leistungen nicht zur gleichen Segmentierung führen darf, die bei den niedrigschwelligen Leistungen bereits jetzt als problematisch bewertet wird. So nehmen einige Bundesländer eine strikte Unterscheidung von Betreuungsleistungen einerseits und Leistungen der hauswirtschaftlichen Versorgung andererseits vor. Leistungen der sozialen Betreuung, der hauswirtschaftlichen Betreuung sowie der hauswirtschaftlichen Versorgung sind jedoch so zu kombinieren, dass sie den Bedarfen der Versicherten in ihrem Alltag entsprechen. Für die Dienste müssen daher flexible Arrangements in der Leistungserbringung möglich sein.

Kommen diese Neuregelungen zum Tragen ist einerseits für die hauswirtschaftlichen Dienstleistungsunternehmen, die sich am Modellvorhaben des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) zur Erprobung von Leistungen der häuslichen Betreuung durch Betreuungsdienste nach § 125 SGB XI beteiligt haben, die Zukunft gesichert, und andererseits werden sich neue Unternehmen auf dem Markt etablieren können. Gleichzeitig eröffnen sich für hauswirtschaftliche Dienstleister Perspektiven, sich zu ambulanten Betreuungsdiensten weiter zu entwickeln und damit Leistungen über § 36 SGB XI als Sachleistungen abrechnen zu können.

Auf dem Weg dorthin gilt es jedoch weitere Rahmenbedingungen adäquat auszugestalten: So gibt es für die Qualitätssicherung ambulanter Betreuungsdienste bislang nur die Regelungen, wie sie für die am Modellversuch beteiligten Dienste entwickelt wurden. Daher fordert der Deutsche Hauswirtschaftsrat, dass diese Qualitätsanforderungen nicht ohne Einbezug der Hauswirtschaft entwickelt werden dürfen.

Das könnte dann der erste Schritt sein, damit die Hauswirtschaft künftig selbstverständlich bei allen politischen Aktivitäten in der Pflege mit dabei ist.

 

Informationen zum Deutschen Hauswirtschaftsrat
Der Deutsche Hauswirtschaftsrat e.V. wurde am 19. November 2016 in Frankfurt/Main gegründet. Ziel des Hauswirtschaftsrates ist es, die Interessen der hauswirtschaftlichen Akteure in Politik und Gesellschaft zu vertreten. Er ist die politische Interessenvertretung der Hauswirtschaft, der Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft, Partner für die Institutionen der Berufsbildung und für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Seine Akteure kommen aus diesen Bereichen Verbände und Organisationen, Schulen und Bildungsträger, Einrichtungen der Jugendhilfe, Altenhilfe, Agenturen für haushaltsnahe Dienstleistungen, Beratungsunternehmen, Betriebe der Außer-Haus-Verpflegung, Industrie und Hochschulen.

 

 

Pressekontakt
Deutscher Hauswirtschaftsrat
Klosterstraße 64
10179 Berlin

Beate Imhof-Gildein
Tel.: 0160 93391732
post@hauswirtschaftsrat.de
www.hauswirtschaftsrat.de

 

Homepage versehentlich gelöscht

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

leider habe ich im März 2018 die bkh-Webseite versehentlich komplett gelöscht. Damit gingen zahlreiche Texte und das Design verloren. Direkt danach erlitt mein Partner eine schwere und langfristige Erkrankung. Dadurch verzögerte sich u.a. der Neuaufbau der Webseite. So langsam sind die wichtigsten Inhalte wieder da und wir können gut weiter arbeiten und Sie über Aktuelles informieren.

Ihnen allen danke ich vielmals für Ihr Verständnis während der Aufbauphase.

Ich freue mich auf weiterhin gutes Miteinander.

Herzliche Grüße

Ihre Heidrun Berger

Bundesvorsitzende